Bahiga

Orientalischer Tanz * Pin-up Dance * Tribal-Fusion * Junggesellinnenabschiede


Säbeltanz, Tribal-Style-, Zigeunertanz-Workshops mit Bahiga aus Volkach

 

 

 

Säbeltanz


(2 Stunden)
Der Tanz mit dem Säbel im orientalischen Tanz – archaisch, mystisch und kraftvoll.
Nach einer theoretischen Einführung, die den Ursprung und eine kleine Waffenkunde beinhaltet, lernt ihr die spezielle Haltung und die verschiedenen Möglichkeiten des Ausdrucks im Tanz mit dem Säbel.
Geübt wird der Umgang mit dem Säbel im Tanz, ebenso wie verschiedene Schlagtechniken (Angriff / Abwehr).

 

Tribal-Style


Ein Fantasietanz, in dem verschiedene Elemente diverser Tanzstile vereint werden. Die Bewegungselemente dieses Gruppentanzes orientieren sich stark an der orientalischen Folklore.
Synchrones Tanzen in der Gruppe ohne Einstudieren einer Choreografie. Ein Tanz voller Power und Energie.

 

Gemeinsam werden typische Bewegungen und Schritte aus dem American-Tribal-Style geübt. Die dazugehörigen Codes lassen uns synchron miteinander tanzen, und das ohne Choreografie.
Ebenso werdet ihr einen Einblick in Tribal-Fusion, die neueste „Tribal-Strömung“ aus USA erhalten.
Außerdem: die Geschichte des Tribal-Style-Dance und Kostümkunde inklusive Schminkanleitung, Turban binden und Musikbesprechung

 

Zigeunertänze


Zu temperamentvoller Zigeuner-Musik verschiedener Stilrichtungen (Ghawazee, Türkisch mit Tambourin, Ungarisch) werden typische Schritte und Bewegungen miteinander kombiniert.


Choreografie: Zigeunertanz – Fantasy


Eine ausdrucksstarke Choreografie zu einem ungarischen Zigeunerlied, die sowohl als Solo als auch in der Gruppe getanzt werden kann.

 

 

 

Musik der Roma (bzw. Musik unter dem Etikett Zigeunermusik) 

 

Die Musik der Roma ist so verschieden, wie die Lebens- und Kulturräume der Gruppen verschieden sind. Stets ist sie auch beeinflusst von der Musik ihrer mehrheitsgesellschaftlichen Nachbarn.
 
Die Geschichte der Musik der Roma ist geprägt von der Anpassung an die mehrheitsgesellschaftlichen Musik- und Unterhaltungsbedürfnisse, weil sie stets vor allem dem Lebensunterhalt zu dienen und auf die mehrheitsgesellschaftlichen Hörer einzugehen hatte. So entwickelten Roma-Musiker in eigenen Bearbeitungen vor allem eine allgemein beliebte Unterhaltungsmusik.
 
Eine in ihren wesentlichen Merkmalen homogene Musik, die typisch für die Gesamtethnie der Roma oder auch nur für eine ihrer Teilgruppen wäre, gibt es demnach nicht.
 
 
 
Musik der Roma
 
Musik im imaginierten Zigeunerstil
 
„Die Musik der Roma ist derart vielfältig, dass man von einer Roma-Musik nicht sprechen kann. Ähnlich heterogen wie die verschiedenen Roma-Gruppen stellt sich auch deren Musik dar.“ Einen gemeinsamen Grundbestand der von Roma komponierten oder gespielten Musik, wie das Romanes als Sprache ihn hat, gibt es nach überwiegender Meinung der Forschung nicht. So ist die Musik der Burgenland-Roma wesentlich von Elementen aus der ungarischen Volksmusik geprägt, während der Flamenco von maurischer und spanischer mehrheitsgesellschaftlicher Musik beeinflusst ist.
 
Nach Oskar Elschek hätten die Roma ihre eigene musikalische Identität zugunsten des Gastlandes immer wieder verdrängt. Dennoch existierte früher wie auch noch heute sehr wohl eine genuine Musik der Roma. 
 
Harmonik und Melodik fallen ganz unterschiedlich aus. Am Beispiel der Region Südosteuropa: „Liedern slowenischer Roma etwa liegen Dur-Tonleitern zugrunde, Liedern serbischer Vlach-Roma  hingegen ‚modale‘ Leitern, während Lieder der Roma in Mazedonien und Südserbien des Öfteren auf der ‚phrygischen‘ Skala beruhen." Typisch für diesen Raum ist eine Musik, die türkischen Einfluss erkennen lässt, was aber nicht nur für Musik gilt, die von Roma gemacht wird. Als noch in etwa charakteristisches gemeinsames Gestaltungselement gilt für Roma-Musiker, dass sie Musik weniger als etwas Festgeschriebenes interpretieren. Sie ziehen die Improvisation vor.
 
Die professionelle Musikertätigkeit war und ist eine wesentliche Methode des Erwerbs materieller und sozialer Ressourcen. Musik spielt zugleich im sozialen und kulturellen Leben der Familien eine wichtige Rolle. Die traditionelle musikalische Sozialisation ist nichtschriftlich und familiär. Kinder wachsen so früh in den Musikerberuf hinein. Das gilt in besonderer Weise für die Familien von Berufsmusikern, so dass „Musikerdynastien“ sich ausbilden. Entgegen dem mehrheitsgesellschaftlichen Stereotyp liegt Musik demnach nicht „Zigeunern im Blut“, sondern wird früh angeeignet. Roma-Musiker bekennen sich anders als viele Roma in anderen Erwerbstätigkeiten ausdrücklich zu ihrer Zugehörigkeit zur Minderheit, wenn sie sie nicht sogar als ein unterstützendes Moment ausdrücklich betonen. Die Tätigkeit von Roma-Musikern ist in der Regel positiv, nicht negativ konnotiert. Ihr haften romantisierende Stereotypien an. Roma-Musiker sind daher einer großen Öffentlichkeit in dieser Eigenschaft bekannt. Das Klischee von „Zigeunern“ als singend, tanzend und musizierend formt sich nicht zuletzt nach dem Bild der Musiker.
 
Die populäre Entsprechung zu einer fiktiven „Musik der Roma“, wie sie sich im Alltagsdiskurs, aber auch in älterer musikfachlicher Literatur vorfindet, ist eine nicht weniger fiktive „Zigeunermusik“ (ital. musica gitana, engl. gypsy music, franz. musique tzigane).
 
Die Sammelkategorie behauptet allgemeine gemeinsame Merkmale. Sie geht von grundlegenden Gemeinsamkeiten des Vortrags sowie der Harmonik und Melodik aus. Sie führt so zu Verallgemeinerungen die bei detaillierterer Betrachtung revisionsbedürftig sein können.
 
Die heutige Musikwissenschaft hat teilweise andere Betrachtungsweisen entwickelt. „Der Begriff ‚Zigeunermusik‘“ sei „eine diffuse Sammelbezeichnung für eine Vielzahl musikalischer Strömungen“.
 
„Zigeunermusik“ meint darüber hinaus nicht nur Musik von „Zigeunern“, sondern zugleich Musik mehrheitsgesellschaftlicher Komponisten und Musiker in einem imaginierten Zigeunerstil.
 
Zu sehen ist auch, dass Ensembles, die „Zigeunermusik“ produzieren, häufig sowohl aus Roma- als auch aus Nichtroma-Musikern bestehen, also auch von ihrer performativen Seite nicht als „Zigeunermusik“ (oder als „Musik der Roma“) gelten können, sondern nur als Musik unter diesem Etikett.
 
Exemplarisch für die wechselseitige Durchdringung mehrheitsgesellschaftlicher Musik und von Roma produzierter Musik stehen die spanische und die ungarische Tradition populärer Musik.
 

Zigeuner: Begegnungen mit einem ungeliebten Volk von Rolf Bauerdick 
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
 
Erhellend und eindrucksvoll: Einblicke in eine fremde Welt
 
Vorbehalte und Berührungsängste, die nicht zuletzt ein Erbe des Nationalsozialismus sind, verstellen in Deutschland den Blick auf das Thema Zigeuner. Rolf Bauerdick taucht ein in die Kultur der größten europäischen Minderheit. Auf über einhundert Reisen in elf Länder begegnete er Menschen, die sich mit selbstverständlicher Unbefangenheit als »Zigeuner« bezeichnen. Mit erzählerischer Kraft und kritischem Wohlwollen schöpft Bauerdick aus der Fülle seiner Erfahrungen und schildert den Alltag der Zigeuner, ohne ihre massive Diskriminierung zu beschönigen und sie von ihrer Eigenverantwortlichkeit zu entbinden. Er geht den Ursachen einer dramatischen Verelendung und der Zunahme ethnischer Konflikte auf den Grund, frei von dem Vorurteil, dass die einen immer Opfer, die anderen immer die Täter sind.

Roma
(Doppel-CD)
Marco Guidarini (Künstler)
Jules Massenet (Komponist)
Audio CD

Roma Alta Moda 4 
(Import, Doppel-CD)
Various (Künstler) 
Audio CD

Roma Alta Moda 5 
(Box-Set, Doppel-CD)
Various (Künstler)
Format: Audio CD
 
Spanien
 
Flamenco: „Musik der Gitanos“
 
Spanische professionelle Musiker, Tänzer und Tänzerinnen haben mit dem Flamenco seit der Mitte des 19. Jahrhunderts eine weithin beachtete musikalische Tradition begründet. Nach einem lange tradierten Mythos sei der Flamenco in der isolierten Umgebung einiger Gitano-Familien in Andalusien entstanden. Die Theorie von der Erfindung des Flamenco durch spanische Gitanos gilt inzwischen als wissenschaftlich widerlegt. Gitanos griffen allerdings die Form des Flamenco später auf.
 
Bei ihren frühen Protagonisten handelte es sich vor allem um Angehörige nicht der Minderheit, sondern der andalusischen Bohème, die sich auf die Traditionen einer vorgestellten Subkultur von „fahrenden“ Künstlern, so auch auf die zeitgenössische „Zigeuner- und Brauchtumsmode“, bezogen. Der Flamenco verwendete Stilelemente spanisch-mehrheitsgesellschaftlicher und orientalisch-maurischer Musik. Berufsmusiker der spanischen Kalé („Gitanos“) eigneten sich diese Musik an, entwickelten sie weiter. Weltberühmte Virtuosen des Flamenco wie Manitas de Plata oder José Reyes gehören der Minderheit an.
 
Der Flamenco erfuhr als „Musik der Gitanos“ eine Folklorisierung, die bis heute im populären Verständnis Gültigkeit hat. Inzwischen hat er im Zuge starker Kommerzialisierung eine Vielfalt unterschiedlicher Einflüsse aufgenommen: popmusikalische, lateinamerikanische, arabische, afrikanische und Jazzelemente. Ein großer Teil der Flamenco-Künstler gehört der Gitano-Minderheit nicht an.
 
Ungarn
 
Mischung aus A-capella-Gesang und Perkussion
 
Die Musik ungarischer Roma-Musiker ist ein weiteres Beispiel für die pragmatische Verarbeitung mehrheitsgesellschaftlicher Musikformen wie auch für die mehrheitsgesellschaftliche Konstruktion von „Zigeunermusik“.
 
In den Städten entstanden im letzten Jahrzehnt des 18. Jahrhundert „Zigeunerkapellen“. Sie traten in Konzertsälen ebenso wie in Cafés und Wirtshäusern auf. Vom Wirtshaus („Csárdá“) leitet sich der Csárdás ab. Ihre Instrumentierung wird unterschiedlich beschrieben. Stets gehörten und gehören Geige und Kontrabass dazu. Klarinette, Blechblasinstrumente, Cymbal (Hackbrett) und weitere Instrumente können hinzutreten.
 
Ungarische Volksmusik, wie sie auch von Roma gespielt wurde, galt seit dem 19. Jahrhundert weithin als „Zigeunermusik“. Es setzte sich die Mode des „style hongrois“ in den europäischen Salons durch. Die „Zigeunertonleiter (frz. mode hongrois; engl. gipsy scale)“, wie sie sich z. B. bei Liszt vorfindet und die nicht spezifisch ist für Musik der Roma, gilt als Merkmal des Konstrukts einer ungarisch-romantischen „Zigeunermusik“. „Roma-Ensembles mit westlich-komponierter Musik“ traten um 1815 in den rumänischen Städten auf. Der ungarische Rom Janos Bihari (1764–1827) „stand am Wiener Hof um 1814 schon in so hohem Ansehen, dass er sogar vor dem Wiener Kongreß spielte.“ Neben Walzern und Mazurken im 19. Jahrhundert nahmen ungarische Roma-Musiker im 20. Jahrhundert auch moderne Tänze wie Foxtrott und Tango in ihr Repertoire auf.
 
Die Musik, die Roma-Musiker für ihre Leute auf ihren eigenen Festen spielen, hat mit dieser „Zigeunermusik“ nicht viel zu tun. „Die wirklich traditionelle Musik der ungarischen Roma kommt […] fast ganz ohne Instrumente aus; sie ist eine distinktive Mischung aus A-capella-Gesang und Perkussion.“
 
Türkei
 
... Musikstil çiftetelli
 
Der aus der Türkei stammende, schnelle Musikstil çiftetelli im 4/4-Rhythmus mit Betonung auf dem ersten und vierten Schlag ist von Roma-Spielweisen beeinflusst und verbreitete sich von der Türkei aus auf dem Balkan.
 
Rumänien, Bulgarien
 
... Musikstil Manea
 
In Rumänien und Bulgarien pflegen Roma den Musikstil Manea, der auf Stilelementen der türkischen Musik basiert. Quelle: wikipedia
 
 

 

 

Zigeunermusik aus Ungarn
Zigeunerkapelle Farkas
Label: Tyrosta
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Csardasklänge - Zigeunermusik
Various artists
Label: Elite Special
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
L'orient Est Rouge
Kocani Orkestar
Audio CD
Label: Crammed (Indigo)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fire Dance (SACD)
Roby Lakatos
Komponist: Lakatos, Trenet, Corea, Lewis
Label: Avanti
Audio CD
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Csardasklänge 
- Zigeunermusik
Various (Künstler) 
Label: Sonia (DA Music)
Audio CD

Zigeunerinkostüm Rilana
Dieses Zigeunerinnen-Kostüm von hoher Qualität besteht aus drei Einzelteilen: einem weißen Oberteil, einem Rock mit Blumenmotiven und einem Korsett auf Taillenhöhe. Weißes, leichtes Oberteil mit weitem Kragen auf Schulterhöhe. Kurze Ärmel mit weißen Spitzen. Knielanger Rock mit Klatschmohnmotiven und Blättern. Dehnbar und leicht für alle Größen. Ein violetter Schal mit falschen Goldelementen wird um die Taille gebunden. Ein dickes schwarzes Korsett auf Taillenhöhe wird mit Hilfe zweier roter Schnürfäden individuell angepasst. Ein rotes Bandana-Tuch mit falschen Goldstücken wird um den Kopf gebunden. Einheitsgröße. Dieses vollständige Zigeunerinkostüm ist die perfekte Verkleidung für Karneval oder Mottopartys.

Zigeunerin Set 
Gipsy Hüfttuch, 
Stirnband
Kette

Esmeralda Zigeunerin-Kostüm 

Herrenkostüm Zigeuner

Gypsy Princess Kostüm
2-teilig 
inklusive Top Dress 
und passendem Kopfteil

Zigeunerkostüm für Mädchen
dreiteiliges Kinderkostüm, 
bestehend aus
Kleid
Gürtel 
Kopftuch

Herren Zigeuner-Kostüm

hochwertiges Zigeunerkostüm für Herren

Damen Zigeunerin-Kostüm
hochwertiges Zigeunerkostüm für Damen