Bahiga

Orientalischer Tanz * Pin-up Dance * Tribal-Fusion * Junggesellinnenabschiede


Marokko

31. Januar bis 9. Februar 2019

Marrakesch - die Perle des Orients

Wüstentrekking - „die Wüste ruft“

 

4.  Februar (Montag)

 

Ras Nakhil - Sidi Naji


Wüstentrekking

 

 

 

7:30 Uhr

Die Nacht war gut, wir sind sehr schnell eingeschlafen. Froh bin ich über meinen guten Schlafsack der bis -25 Grad ausgelegt ist, denn gerade morgens kühlt es enorm ab. Zudem hatte ich mich vorsichtshalber für die Nacht etwas wärmer angezogen.

 

 

Der Wecker klingelt, es ist bereits leicht hell, die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Ich empfinde das schnelle packen müssen inklusive Zeltabbau, was jeder ohne Hilfe bewältigen muss, als etwas hektisch.

 

Vielleicht muss ich mich aber auch erst daran gewöhnen, dass man sofort von 0 auf 100 in 1 Minute kommen muss. Gesicht waschen und Zähne putzen ist möglich, der Rest bleibt ungewaschen.

 

Mich amüsiert die Fürsorge der Beduinen, so bekommt doch jedes Zelt eine kleine Waschschüssel mit warmen Wasser zum waschen vor den Eingang gestellt. Elke und ich sind sehr dankbar dafür, ist es doch ganz schön kalt am morgen.

 

 

 

8:30 Uhr

Frühstück im Kochzelt mit geröstetem Brot, Marmelade, Atai (Tee) oder Anrührkaffee. Besonders zu empfehlen sind die Rühreier, die extra für uns zubereitet werden. Bin ich doch normalerweise kein Fan davon, doch ehrlich, in meinem Leben habe ich noch nie so gutes Rührei gegessen.

 

 

Liegt das wohl an den glücklichen arabischen Hühnern? Nachdem wir fertig sind wird das Kochzelt abgebaut, alles verpackt und die Kamele beladen.

 

 

9:30 Uhr

Abmarsch, alles ist verladen und wir ziehen gemeinsam los. Noch ist es kühl und windig, aber der Himmel ist strahlend blau, tagsüber wird es sicher warm werden.

 

 

Ich kann es kaum erwarten und reite gleich mal auf „meinem“ Laurence, so habe ich mein Reitkamel genannt.

 

 

 

Von allen Kamelen in unserer Karawane ist Laurence der schönste. Ein stolzer weißer Kamelhengst und größer als die anderen Kamele, ich werde einen guten Ausblick von oben haben.

 

 

Mein Kamel Laurence

Der Führer meines Kameles ist der Berber Ahmed. Es geht quer durch die Wüste, die anderen Kamele mit ihrem Führer und dem Koch laufen schon voraus um das heutige Camp zu errichten.

 

 

Wir besichtigen unterwegs ein Marabout-Grab (Grab eines islamischen Heiligen), wo wir auch eine Pause von einer halben Stunde mit dem Verzehr von getrockneten Datteln und Feigen, sowie Nüssen einlegen.

 

Ich finde ein toller Service den man uns bietet, stehe ich doch total auf diese Trockenfrüchte und Nüsse. Heute haben wir noch eine Stunde Laufzeit, bzw. Reitzeit bis zum Camp. Ich spüre wohl bereits meinen Po, doch lasse ich es mir nicht nehmen weiter auf Laurence zu reiten.

 

 

 

 

15:00 Uhr

Ziemlich erschlagen erreichen wir unser Camp, sind aber nach dem leckeren Mittagessen im Kochzelt auf den weichen Unterlagen sitzend schnell wieder regeneriert.

 

Es gibt Reis mit Gemüse, Käse, Thunfisch in Öl und Brot. Wir relaxen im Schatten von Tamarinden liegend und stellen dann unser Schlafzelt auf, was heute schon viel schneller geht.

 

   

 

Zeltplatz

Heute dürfen wir unseren Platz für das Zelt selbst wählen und so nehmen wir etwas Abstand zu den anderen Zelten. Und welche Freude, heute gibt es sogar ein Toilettenzelt, ein kleines dreieckiges Zelt in dem man stehen kann und das außer einem Loch im Boden sogar Toilettenpapier vorweisen kann.

 

Da müssen wir uns nicht wie am Vortag in die Büsche, bzw. hinter die Palme schlagen.

 

Mein Fazit nach dem ersten Lauftag: alles in allem gut zu schaffen. Kein Spaziergang, aber auch nicht zu anstrengend. Für Hitzeempfindliche ist diese Tour wohl nicht geeignet, am Morgen ist es bitter kalt und Tagsüber sehr heiß. Ich finde bei all der Anstrengung hat man sich auch schnell wieder erholt, da es nach Ankommen absolut relaxt ist.

 

18:30 Uhr

Im letzten Sonnenschein deckt man uns einen „Teetisch“ mit Saharatee und Kecksen. Wir dürfen den Sonnenuntergang genießen. Unser Guide macht anschließend ein kleines Lagerfeuer.

 

Später stelle ich fest wir waren wohl nur der Vorwand, denn das Feuer ist eigentlich für die Beduinen, die noch etwas zusammen sitzen als wir uns bereits Bett- oder eher Schlafsack fertig machen.

 

20:30 Uhr

Doch vorher gibt es um 20:30 Uhr Abendessen mit Ramadansuppe, die kennen wir bereits vom Djemaa el Fna und hat uns dort bereits vorzüglich geschmeckt. Laut Aussage unseres Reiseführers ist unser Koch der Beste der Köche die diese Tour begleiten, wir glauben das in jedem Fall bei dem köstlichen Essen das er mit einfachsten Mitteln zaubert.

 

Da noch etwas Ziegenfleisch vorrätig ist gibt es dieses mit gemischtem Gemüse. Wie wir hören wird dies das letzte Fleisch auf unserer Tour sein.

 

 

 

 

Nachtruhe

Den Apfel als dritten Gang schlagen wir diesmal aus, der Schlafsack ruft. Morgen steht die längste Tour mit 6 Stunden Laufzeit an. Wir haben in jedem Fall Respekt davor. Abdellah erklärt uns, dass ca. 3 bis 3,5 Kilometer pro Laufstunde zurück gelegt werden.

 

noch einige Schnappschüsse

 

 

 

 

 

 

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Bahigas Logbuch Marokko

Marokko Reise: 31. Januar bis 9. Februar 2019
Marrakesch - die Perle des Orients
und Wüstentrekking - „die Wüste ruft“

 

 

Donnerstag, 31. Januar: Marrakesch Anreise 
Freitag, 1. Februar 2019: Marrakesch entdecken Medina & Djemaa el Fna 
Samstag, 2. Februar 2019: Marrakesch entdecken Jüdisches Viertel 

Sonntag, 3. Februar 2019: Marrakesch - M`Hamid - Wüstentrekking

Gehzeit ca. 1 Stunde, 460 km
Montag, 4. Februar 2019: Ras Nakhil - Sidi Naji - Wüstentrekking

Gehzeit ca. 5 Stunden
Dienstag, 5. Februar 2019: Sidi Naji - Erg Smar - Wüstentrekking
Gehzeit ca. 6 Stunden
Mittwoch, 6. Februar 2019: Erg Smar - Erg Ebidliya - Wüstentrekking
Gehzeit ca. 5 Stunden
Donnerstag, 7. Februar 2019: Erg Ebidliya - Erg Rhoul - Wüstentrekking
Gehzeit ca. 4,5 Stunden
Freitag, 8. Februar 2019: Erg Rhoul - Marrakesch
Gehzeit ca. 1 Stunde, ca. 455 km
Samstag, 9. Februar 2019: Marrakesch Shoppingtour & Abflug
Sonntag, 10. Februar 2019: Bahigas Resümee zum Abenteuer Marokko